19.01.2016

Peter Altmaier eröffnet das Windthorstjahr

Chef des Bundeskanzleramtes lobt Windthorst als großen Parlamentarier


Zur Eröffnung des Gedenkjahres an den 125. Todestag Windthorst sprach am 27. November 2016 der Chef des Bundeskanzleramtes, Perter Altmaier.

Nach der Eröffnung des Abends mit einer Heiligen Messe, die Generalvikar Theo Paul zelebrierte und der Begrüßung durch den Vorsitzenden der Ludwig-Windthorst-Stiftung, Dr. Hermann Kues, bedankte sich Altmaier für die Einladung. Er sei dieser Einladung sehr gerne nachgekommen, auch wenn es terminlich durch die Fragen der Flüchtlingshilfe derzeit etwas eng sei. Windthorst und der Region Emsland/Osnabrück fühle er sich sehr verbunden. Er zog in seiner Rede einen großen Bogen über Windthorsts Leben und hob besonders seinen Einsatz für die Minderheiten im Reich hervor. Zudem sei Windthorst immer ein Vorkämpfer des Parlamentarismus gewesen, der sich gegen dem übergroßen Bismarck mit fairen, parlamentarischen Mitteln zur Wehr gesetzt habe.

Den Einsatz für Benachteiligte und Minderheiten bezog Altmaier auch auf die aktuelle Flüchtlingssituation. Er sagte, es sei wichtig sich für diese Menschen einszusetzen und gute, europäische Lösungen zu finden. Das nicht immer alles reibungslos liefe, erkenne er gerne an. Seine Grundthese sei allerdings, dass Deutschland stärker als je zuvor aus der aktuellen Situation herauskäme.

Zum Abschluss lobte Altmaier das Engagement der Windthorst-Stiftung. Besonders die Nachwuchsförderung sei immens wichtig für das zukünftige Gelingen unserer Gesellschaft.

Dei komplette Rede Altmaiers können Sie hier nachhören.

Den Bericht der Lingener Tagespost finden Sie unter diesem Link.